top of page

                         

​

 

„Die Musik hat mich gelehrt, wirklich zuzuhören".

​

​

Nicht nur den Noten, sondern auch dem, was zwischen ihnen entsteht: dem Atem, der einem Klang vorausgeht, der Stille, die ihm Bedeutung verleiht, und der Bewegung, aus der musikalischer Ausdruck entsteht.

​

Als Pianist hat mich diese Suche durch unterschiedliche musikalische Welten geführt. Meine Ausbildung in Italien, Frankreich und Deutschland sowie meine langjährige künstlerische und berufliche Erfahrung umfassen Klavier, Kammermusik, Lied, Oper und Orchesterdirigieren.

​

Die intensive Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, Ensembles, Orchestern und Dirigenten hat meinen Blick auf Musik nachhaltig geprägt. Sie hat mich gelehrt, Musik nicht allein vom Instrument aus zu denken, sondern als Zusammenspiel von Klang, Sprache, Atem, Bewegung und aufmerksamem Zuhören.

​

Auch das Studium des Orchesterdirigierens hat meine musikalische Perspektive erweitert: den Blick auf die Partitur als Ganzes, auf Struktur, musikalischen Fluss und das Verhältnis der einzelnen Stimmen zueinander.

​

Technik ist für mich unverzichtbar – aber sie ist nicht das Ziel. 

Sie schafft die Freiheit, Klang, Farbe, Bewegung und Ausdruck entstehen zu lassen. Entscheidend ist für mich nicht allein Präzision, sondern die Fähigkeit, einer musikalischen Phrase Bedeutung zu geben und Musik natürlich atmen zu lassen.

​

Heute entwickle ich meine musikalische Sprache weiter und beschäftige mich neben meinen klassischen Wurzeln zunehmend auch mit Jazz, Improvisation und neuen musikalischen Ausdrucksformen. Für mich ist das kein Bruch mit meinem bisherigen Weg, sondern dessen natürliche Erweiterung.

​

Mich interessiert weniger die Grenze zwischen einzelnen musikalischen Welten als die Frage, wie unterschiedliche Erfahrungen zu einer persönlichen musikalischen Sprache zusammenfinden können.

​

„Die Musik bleibt für mich eine lebenslange Suche – nach Klang, nach Ausdruck, nach Freiheit und nach Authentizität.“

​​​​​

Ausbildung

Überschrift 1

Meine musikalische Ausbildung führte mich durch Italien, Frankreich und Deutschland und prägte meine Entwicklung als Pianist und Musiker aus unterschiedlichen Perspektiven.

 

Mein Klavierstudium absolvierte ich am Conservatorio di Musica „Giovanni Pierluigi da Palestrina“ in Cagliari, wo ich mein Klavierdiplom mit Bestnote abschloss.

 

Anschließend setzte ich meine pianistische Ausbildung an der École Normale de Musique de Paris „Alfred Cortot“ bei Ludmila Berlinskaia fort.

Die Studienzeit in Paris erweiterte meine musikalische Perspektive und vertiefte meine Auseinandersetzung mit Klang, Interpretation und der europäischen Klaviertradition.

 

An der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar vertiefte ich meine pianistische Ausbildung zunächst im Aufbaustudium – Künstlerische Fortbildung im Fach Klavier und anschließend im Bereich Klavier-Kammermusik.

Die intensive kammermusikalische Arbeit erweiterte dabei meinen Blick auf musikalischen Dialog, gemeinsames Atmen und aufmerksames Zuhören.

 

Später erweiterte ich meine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Detmold, wo ich mein Studium im Fach Dirigieren mit dem akademischen Grad Bachelor of Music (B. Mus.) abschloss. Die Beschäftigung mit Partitur, Orchesterklang, Struktur und musikalischer Leitung hat meine Perspektive als Pianist und Musiker nachhaltig erweitert.

 

Diese unterschiedlichen Stationen bilden bis heute die Grundlage meines musikalischen Denkens und meiner künstlerischen Arbeit. Das Klavier bleibt dabei mein Zentrum, während Kammermusik, Lied, Oper und Dirigieren meinen musikalischen Blick um unterschiedliche Perspektiven erweitert haben.

 

Weitere künstlerische Impulse

 

Ergänzende künstlerische Impulse erhielt ich im Rahmen von Meisterkursen, Kursen und einzelnen Unterrichtsbegegnungen unter anderem von Fabio Bidini, Federico Gianello und Riccardo Zadra im Bereich Klavier, von Eugen Wangler im Bereich Opernkorrepetition sowie von Gunter Kahlert im Bereich Dirigieren.

Berufliche Erfahrung

Überschrift 1

Meine berufliche Laufbahn führte mich über viele Jahre an Opernhäuser, Musikhochschulen und auf Konzertbühnen in Deutschland. Im Zentrum stand dabei stets die Arbeit am Klavier – in der Oper, im Lied, in der Kammermusik und in der Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, Ensembles und Orchestern.

 

Als Solorepetitor war ich am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt, am Landestheater Detmold und am Stadttheater Bielefeld tätig. Neben der pianistischen Arbeit übernahm ich dabei auch Aufgaben im Bereich der musikalischen Leitung und des Dirigierens. Weitere berufliche Erfahrung sammelte ich als Solorepetitor am Theater Koblenz.

 

Die intensive Arbeit im Musiktheater hat mein musikalisches Verständnis nachhaltig geprägt. Die tägliche Auseinandersetzung mit Stimmen, Partituren und unterschiedlichen musikalischen Rollen verlangt nicht nur pianistische Sicherheit und Flexibilität, sondern vor allem aufmerksames Zuhören, schnelles Reagieren und die Fähigkeit, musikalische Zusammenhänge als Ganzes zu erfassen.

 

An der Hochschule für Musik Detmold war ich fünf Jahre als Lehrbeauftragter für Korrepetition tätig. Dabei arbeitete ich mit jungen Musikerinnen und Musikern und begleitete sie in ihrer musikalischen Entwicklung sowie bei der Vorbereitung auf Prüfungen, Vorspiele und Wettbewerbe.

 

Meine berufliche Tätigkeit führte mich zugleich in unterschiedliche musikalische Kontexte – in die Zusammenarbeit mit Orchestern, Ensembles, Sängerinnen und Sängern sowie Dirigentinnen und Dirigenten. Bei Konzert- und Opernprojekten übernahm ich auch musikalische Leitungsaufgaben.

 

„Für mich gehören diese Erfahrungen zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache: zuhören, reagieren, gestalten und Musik gemeinsam entstehen lassen.“

Maurizio Deiana - Klavier_edited_edited.jpg

Über mich

bottom of page